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Werter, wackerer Durchstöberer des virtuellen Raumes - hier sind Sie nun, versehentlich und ohne wohl zu wissen wie´s geschah, auf ein geheimes Ding gestoßen. So, als hätte unser´s Wagners Parzival den Gral gefunden, so hüten wir hier, nicht ohne stolz geschwellte Brust, einen Schatz von historisch unsagbarem Werte, der wohl als ein Grundstein, Markstein, Meilenstein in der Geschichte der bayreuther Velozipederie, selbige in neue Dimensionen aufsteigen läßt. Nein, nicht nur der Sechsämter-Spezi Richters Fritz (auch ab und an Jean Paul genannt) hat sich, vom Bier beflügelt, zu wohl beachtenswertem Werk bequemt, das uns bis heute überliefert, wir nicht mehr missen möchten. Nein, nicht nur von dem alten Italiener Leonardo, der sich da Vinci nannte, sind gar wohl bemerkenswerte Skizzen und Entwürfe uns geblieben, die uns aus heut´ger Sicht erahnen lasssen, wie weit der Geiste dieses Mannes über allen and´ren schwebte. Ja, auch mitten unter uns, in unsrer Zeit, hat sich ein ebenso historisch zu nennend Ding begeben, werden Sie Zeuge nun: Was für Ahnungslose schien als wie ein Mann, derselbst sich anschickt, trunken und voll Argwohn, zahllos auf des Bieres Filz versammelt Kerben eines Wirtsgehilfen nachzuprüfen, stellt sich in Wahrheit doch alsbald heraus, als ein Beflügelter; obzwar wohl in der Tat auch nicht so ganz abholde dem Genusse des vergornen Safts der Gerste, verabreicht hier in einer Schänke nah dem Marktplatz zu Bayreuth, erweist er sich als einer, der, nachdem er leichtfertig sein Jawort hatte wohl gegeben, auf jene Frage, ob er denn nicht, vielleicht, eventuell, wenn er denn Zeit und Muße fände, so einen kleinen Auftritt zu probieren, der Rechte sei, er, den wir hier nun vor unsres geistes Auge sehen, gebeugt über ein knitternd Blatt Papier, geküsst von einer holden Muse, einem Anflug von Elan grad folgend, den ersten skizzenhaften Wurfe zu Papiere bringend, nichtahnend noch, welch Vielzahl an durchwachten Stunden, ihm, dem erst mit schneller, leichter Hand dahinwerfenden Planer, noch mit der Zeit erblühen würden. Nachdem
sie nun - gespannt und berstend wohl vor Neugier - durch diesen langen
Vorspann vor dem läst´gen Hintergrund, den Höhenflug zu
nennen wohl nicht einer wagt, dem Leib und Leben wirklich lieb ist, nicht
abzuhalten sind, weil platzend vor Verlangen, doch wohl alsbald zu sehn,
was doch bis heute kaum je eines Menschen Aug´ erblickte, so wollen
wir Sie nun, der jetzt am Fuße dieses Textes angekommen, nicht länger
quälen und der Folterspannung nun ein End´ bereiten. Gebet den
Mauspfeil auf den greulich Wächter und lebt wohl - doch merkt Euch
eins - ein rechter Scheiß, ist auch was Feins!
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