ADFC Bayreuth - Der Verein - Öffentlichkeitsarbeit

 Öffentlichkeitsarbeit & Aktionen


ADFC
Startseite

Verein
Übersicht

Seitenindex
































 




Infostände, Codierung und Gebrauchtradbörsen

Umwelttag 2004Mehrfach im Jahr sind wir mit unserem Informationsstand im Stadtgebiet präsent. Neben Beratung zu allen Themen rund ums Rad haben wir immer aktuelles Informationsmaterial auch zum Mitnehmen.

Am Großteil der Termine können auch Räder codiert werden - eine Abschreckung gegen Fahrraddiebe, die auch die Wahrscheinlichkeit erhöht, sein geklautes Rad wieder zurück zu erhalten.

Seit 2004 führten wir auch wieder Gebrauchtradbörsen durch, die von Käufer und Verkäufern  gut angenommen wurden.





 

Grundstein für Aufbau einer "Radlregion" gelegt

Mit "Casanovas Ausritt" führt eine weitere Radrundroute durch Teile der Fränkischen Schweiz

PEGNITZ. Giacomo Casanova, Venezianer, Frauenheld, Abenteurer und Schriftsteller hätte wohl seine wahre Freude daran gehabt wenn er es noch erlebt hätte. Nach dem Eroberer vieler Frauenherzen haben findige Tourismusexperten des "Forum Zukunft Oberfranken" eine von insgesamt sieben Radrouten in Oberfranken, die alle miteinander vernetzt sind, benannt.
Bezeichnender Weise wurde die neue 184 Kilometer lange Radrundroute, die von Bayreuth über Pegnitz, Betzenstein, Pretzfeld, Behringersmühle, Waischenfeld und Obernsees wieder zurück nach Bayreuth führt mit "Casanovas Ausritt" betitelt. Angeblich soll der rastlose Casanova auch einmal Station im Schloss Fantasie in Eckersdorf gemacht haben, sein Konterfei jedenfalls wird nun überall an der Strecke angebracht werden.

Vor dem Pegnitzer Rathaus versammelte sich eine illustre Radlertruppe zum gemeinsamen Ausflug auf der neuen Radlerroute "Casanovas Ausritt". Mit von der Partie war Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf (Vierter von rechts). Foto: Weichert

Sieben neue Radtouren 

Staatsminister Werner Schnappauf stellte im Sitzungssaal als Vorsitzender des "Forum Zukunft Oberfranken" die sieben neuen Radtouren sowie zwei Mountainbike-Netze, davon eines im Frankenwald und eines in der Fränkischen Schweiz (bei Heiligenstadt) der Öffentlichkeit vor.
Mit der Ausarbeitung der Routenführungen, die teilweise auf bereits bestehenden Radwegen, aber auch auf ganz normalen (wenig befahrenen) Straßen zu finden sind sowie für die entsprechende Beschilderung hatte das "Forum Zukunft Oberfranken" den "Allgemeinen Deutschen Fahrradclub" (ADFC) beauftragt. Kosten wird das gesamte Projekt, zu dem es entsprechendes Kartenmaterial gibt, 250 000 Euro. Beteiligt an diesen Kosten haben sich auch die Kommunen und Landkreise Oberfrankens.
Das "Radlerparadies Oberfranken" soll so ein neues Angebot für Urlauber aber auch für die Einheimischen sein, so der Minister, denn 1,8 Millionen Deutsche verbrachten letztes Jahr bereits ihren Urlaub im Fahrradsattel. Wie Schnappauf schätzte, werden in den Jahren 2003 und 2004 mindestens 5,2 Millionen Deutsche eine Radreise planen. Von diesem großen Kuchen wollen nun natürlich auch die oberfränkischen Kulturregionen ein gutes Stück abhaben, da sich Radfahren auch mit der Kultur im Lande wunderbar verbinden lasse. Hierzu gehörten nicht nur die Bauwerke an der Strecke, sondern auch das gute Essen und Trinken nach einer anstrengenden Fahrradtour.

Um die Radtouren für Urlauber interessant zu machen, gab man ihnen spezielle Namen: neben "Casanovas Ausritt" schlängelt sich auch die 321 Kilometer lange "Burgenstraße" von Forchheim über Bamberg und wieder nach Forchheim zurück durch einen großen Teil der Fränkischen Schweiz. "Durch Bayerns steinreiche Ecke (203 Kilometer) kann man sich von Bad-Berneck aus über Schwarzenbach, Rehau, Hirschberg, Stadtsteinach und wieder zurück mit dem Fahrrad genauso aufmachen wie auf der "Fürstbischöflichen-Tour“, der "Obermain-Frankenwald-Tour", der "Siebensterntour" oder durch "Gottes grünen Garten“.

Die "Main-Coburg-Tour" beispielsweise ist mit 224 Kilometern die zweitlängste und führt von Bamberg ausgehend über Lichtenfels, Kronach, Bad-Rodach wieder nach Bamberg zurück. Mit diesen sieben vernetzten Radrouten sei nun der Grundstein zum Aufbau einer "Radlregion Oberfranken" gelegt, weil damit ein qualitativ hochwertiges Angebot geschaffen wurde, dass zur Steigerung der touristischen Attraktivität für Gäste und Einheimische gleichermaßen beiträgt, so Schnappauf.

Obwohl die Routen auch ohne speziellen Führer Dank eigener Routen-Logos befahren werden können, ist im Galli-Verlag dazu jeweils eine Broschüre erschienen, die bei den einzelnen Touren auch Infos über Orte am Weg, kulturelle und historische Highlights, Informationen über radlerfreundliche Bett- und Bikerbetriebe, Hinweise zu Reparaturwerkstätten, Bahnanschlüsse sowie ein Höhenprofil erhält. Letzteres sei besonders für Familien mit Kindern wichtig, hieß es. Wie der Minister ankündigte, wird das Projekt im nächsten Jahr mit dem Erscheinen eines Radführers, der alle sieben Routen beinhaltet, fortgeführt.

Außerdem wird das Konzept auch im Internet präsentiert werden. Darüber hinaus sei bereits vorgesehen, mit den Tourismusverbänden, Radreiseveranstaltern sowie mit der oberfränkischen Hotellerie einen "runden Tisch" aufzubauen, damit beispielsweise auf den einzelnen Routen "Radeln ohne Gepäck“ oder auch geführte Touren möglich werden, so Schnappauf. 

TW



Quelle: Fränkischer Tag vom 17.09.02, Seite 8
© FT 2000 - Der Inhalt der Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Die Nachrichten sind nur für die persönliche Information bestimmt. Jede weitergehende Verwendung, insbesondere die Speicherung in Datenbanken, Veröffentlichung, Vervielfältigung und jede Form von gewerblicher Nutzung sowie der Weitergabe an Dritte - auch in Teilen oder in überarbeiteter Form - ohne Zustimmung des FT sind untersagt.




Dieses Vehikel links soll der Grundstein sein für den zukünftigen  Fuhrpark des ADFC Bayreuth. Dienen soll es bei Veranstaltungen als Transport- und Werbemittel bzw. als Service-Mobil.



Gemeinsam mit dem VCD und der Radlerinitiative Bayreuth wurde ein Konzept für einen Fahrradstadtplan erarbeitet und dem Stadtplanungsamt zur Verfügung gestellt. Mehr darüber steht auf der entsprechenden Internetseite des VCD. Unter Federfürhung von Gerald Fürst vom VCD wurde gemeinsam ein dreißig Seiten umfassender Mängelkatalog erarbeitet, der Verbesserungsvorschläge zu radverkehrsproblematischen Brennpunkten im Stadtgebiet aufzeigt. 




Am 04.07.01 wurden wir auf unserer Mittwochstour von Andrea Hart (siehe Foto, entstanden im Anschluß an die Tour), einer Mitarbeiterin des Norbayerischen Kuriers, begleitet; am 13.07.01 erschien dann im NK (S. 12) der nachfolgende Artikel:
 
 
 


 
 
 





Am  Pfingstmontag wurde die neue Fernradroute "Obermain-Frankenwald" offiziell eröffnet. Die Route ist Teil des Projekts "Aktivregion Oberfranken" des Forums Zukunft Oberfranken. Die Routenplanung erfolgte durch den ADFC. Die neue Route ist 226 km lang, beginnt und endet in Bayreuth. Sie führt über Neudrossenfeld, Thurnau, Wonsees, Krögelstein und durchs Kleinziegenfelder Tal nach Weismain. Von dort nach Altenkunstadt, mainabwärts nach Hochstadt. Dann die Rodach aufwärts weiter nach Kronach und von dort nach Heinersdorf in Thüringen. Am ehemaligen  Grenzstreifen entlang durch den Tettaugrund nach Tettau. In Steinach am Wald wird schließlich der Rennsteig erreicht (Verbindung mit Mountainbikenetz Rennsteig). Über Tschirn, Steinwiesen, Marktrodach und Rugendorf führt die Tour nach Kulmbach. Schließlich wird über Untersteinach, Neuenmarkt und Himmelkron wieder Bayreuth erreicht. Der Routenführer ist beim Landratsamt Bayreuth unter 0921-728385 zu bestellen.



Der ADFC Bayreuth überprüft und überarbeitet derzeit die Trassierung von neun neu geplanten Radwegen für die  Regionale Entwicklungsgesellschaft  "Rund um die Neubürg - Fränkische Schweiz"



Der ADFC Bayreuth ist beratendes Mitglied in der Stadtratskommission für Rad- und Fußwegeplanung.



RadTOURpur

Beteiligung des ADFC Bayreuth, siehe gesonderter Artikel




Radio Mainwelle 19.03.2001 15:20 Uhr

Der Ausbau des Radweges zwischen Obernsees und Mistelgau wird vom Freistaat mit rund 300-Tausend Mark bezuschusst. Die Bauarbeiten an dem Teilstück der Verbindung zwischen Bayreuth und Hollfeld soll laut Landratsamt bereits im April beginnen. Innerhalb von zwei Monaten wird die Schotterdecke durchgehend asphaltiert. Insgesamt kostet der Ausbau des Teilstücks Mistelgau-Obernsees mehr als 515-Tausend Mark. 

Zum selben Thema am 16.11.2000 11:53 Uhr

Einer der bedeutendsten Radwege im Bayreuther Landkreis wird jetzt ausgebaut und mit einer Asphaltdecke versehen. In diesen Tagen hat das Straßenbauamt damit begonnen, den Radweg zwischen Bayreuth und Obernees zunächst im Bereich der B 22 zu teeren. Es handelt sich um den ersten von insgesamt vier Bauabschnitten, die im Jahr 2002 abgeschlossen werden sollen. Insgesamt werden zwischen Bayreuth und Obernsees über 12 Kilometer Radweg asphaltiert. Die Gesamtkosten, für die Bund, Freistaat und das Landratsamt aufkommen, werden derzeit mit etwa eins komma sechs Millionen Mark angegeben. 



Landschaft zum Einatmen

Minister Schnappauf und 100 Radler eröffneten mit Bischofstour Radroutennetz Oberfranken 

HEILIGENSTADT - EBERMANNSTADT. Das war ein gutes Omen: Just in dem Moment, als der Bürgermeister von Heiligenstadt rund 100 Radler aus 16 Teams und zahlreiche Mitradler auf die Strecke schickte und somit die "Fürstbischöfliche Tour" als erstes Teilstück des geplanten Radroutennetz in Oberfranken eröffnete, brach die Sonne durch einen trüben Herbsthimmel.

 Vielleicht lag es am Blitzlichtgewitter der Pressevertreter oder am Pistolenschuss von Helmut Krämer, der die Wolken vertrieb, vielleicht war es auch das sportliche Radler- Outfit des bayerischen Umweltministers Dr. Werner Schnappauf, der den Respekt des Wettergottes abnötigte. Auf jeden Fall herrschte gute Laune auf dem elf Kilometer langen Teilstück von Heiligenstadt nach Ebermannstadt, auf dem früher einmal eine Nebenbahn gefahren ist.

 Der Umweltminister hatte sich als Vorsitzender des Forums Zukunft Oberfranken e.V. an die Spitze des Radlertrosses gesetzt, begleitet u.a. von Regierungs-Vizepräsident Horst Müller, Bambergs OB Herbert Lauer und Forchheims Bürgermeister Prof. Hermann Ammon. Es ging nicht um Schnelligkeit, sondern um die Demonstration des großen Freizeittrends Radfahren im Rahmen des Projektes "Aktivregion". Dieses umfasst die Ausweisung von sechs regionalen Radrouten in allen Teilräumen Oberfrankens, die untereinander vernetzt sind. Dazu kommen zwei Mountainbike-Trials. Die Routen sind zwischen 140 und 200 Kilometer lang und können von Familien bzw. sportlichen Radlern in Etappen befahren werden.

 Maßgeblich beteiligt an der Ausarbeitung des Konzeptes und der Beschilderung der Strecke ist der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC). Die Planung soll bis 2002 umgesetzt sein, investiert wird eine halbe Million Mark, sagte Minister Dr. Schnappauf vor dem Start. Das Projekt, das bayernweit einmalig ist, wird von der EU, vom Bezirk Oberfranken und dem Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen unterstützt.
 
 

Mitra und Bischofsstab

Gestartet wurde jetzt unter dem Logo von Mitra und Bischofsstab die "Fürstbischöfliche Tour", die - vom "Einstieg" Heiligenstadt-Ebermannstadt aus gesehen - den Weg durch das Wiesenttal nach Forchheim, durch "Bierfranken" Drosendorf, Gunzendorf und Hirschaid nach Pommersfelden und Schlüsselfeld, durch den Steigerwald über Ebrach und Burgebrach nach Bamberg, sowie durch die Fränkische Schweiz über Scheßlitz, Stadelhofen und Königsfeld nimmt.

 In einem Beiblatt mit Karte wird darauf verwiesen, dass die Bamberger fürstbischöfliche Herrschaft 800 Jahre währte und zahlreiche kulturelle Schätze hinterließ. Erwähnt sind in diesem Sinne natürlich Bamberg, das Kloster Ebrach, der fürstbischöfliche Sommersitz Weißenstein bei Pommersfelden, das Bischofsschloss Kaiserpfalz in Forchheim, Schloss Greifenstein bei Heiligenstadt, Giechburg und Gügel bei Scheßlitz und das frühbarocke Sommerschloss Seehof. Das fürstbischöfliche Jagdschloss Jägersburg bei Forchheim findet übrigens keine Erwähnung, obwohl es an der Route liegt.

 Nach Grußworten von Bürgermeister Helmut Krämer, der die Entwicklung von Heiligenstadt als Radlerhochburg im Fremdenverkehr darstellte, und Landrat Dr. Günther Denzler, schwärmte Umweltminister Werner Schnappauf von Franken als "Aktivpark im besten Sinne des Wortes". Das Geständnis des (anwesenden) Welt-Umradler und Extremsportler Hubert Schwarz im "Forum Zukunft", dass es "in Franken am schönsten" sei, habe dazu ermuntert, die Region für die Radler zu erschließen. Natur und Kultur böten Abwechslung, Täler und Höhen alle Schwierigkeiten. "Man kann diese herrliche Landschaft einatmen", rief Schnappauf, selbst Franke aus Steinbach am Wald, unter dem Beifall der Zuhörer aus.

 Auf dem Marktplatz von Ebermannstadt wartete auf die Radler und Besucher ein Aktionspark mit Kletterwand, Mountainbike-Parcours, Stand- Ergometern und ein Fahrradlooping, den man mit Muskelkraft und Kettenantrieb in Rotation versetzen konnte. In seinem Grußwort brachte stv. Landrat Gregor Schmitt die Freude darüber zum Ausdruck, dass die Fürstbischof-Route durch den Landkreis Forchheim führt, und Bürgermeister Franz Josef Kraus legte Minister Schnappauf den Radweg- Lückenschluss bei Ebermannstadt in Richtung Heiligenstadt ans Herz, damit die Strecke weg vom Straßenverkehr sicherer wird.

 Die 16 Teams von Firmen und Behörden aus Oberfranken, die mit ihrem Teilnehmerbeitrag den Kinderschutzbund Bamberg, die Sozialstation und den Integrativen Kindergarten Ebermannstadt unterstützten, konnten an der Kletterwand und auf dem Bike-Parcours Punkte ergattern. Sie hatten auch gleichzeitig die Preise gestiftet.

 Es siegte das Team Günther Dörfler/Pius Schmelzer von der Direktion für Ländliche Entwicklung Bamberg vor der Scherdel GmbH Marktredwitz und der Uni Bayreuth. Die Uni- Radler gewannen eine Einladung ins FT-Druckhaus mit Abendessen, das FT-Team (Verlagsdirektor Karsten Hertel/ Barbara Lilje, Maketing) wurde Vierter.
 

Der "Domberg" fehlte

Wiewohl es am Tag der Deutschen Einheit um die Eröffnung der "Fürstbischöflichen Tour" ging, waren Vertreter des Bamberger Domberges nicht auszumachen. Dafür aber ein starkes Team von der evangelischen Seite u.a. mit Oberkirchenrat Wilfried Beyhl (Bayreuth), Dekan Heinz Haag (Muggendorf) und einigen Pfarrern der Umgebung.
 
 
 
Michael Wuttke

© FT 2000 - Der Inhalt der Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Die Nachrichten sind nur für die persönliche Information bestimmt. Jede weitergehende Verwendung, insbesondere die Speicherung in Datenbanken, Veröffentlichung, Vervielfältigung und jede Form von gewerblicher Nutzung sowie der Weitergabe an Dritte - auch in Teilen oder in überarbeiteter Form - ohne Zustimmung des FT sind untersagt.



Nordbayerischer Kurier Lokales 19.9.2000 

Autofrei und Spaß dabei - mit Bus, Rad oder zu Fuß "Mobil auch ohne Auto" am Freitag in der Bayreuther Innenstadt - Viele Aktionen der Verbände in Planung

BAYREUTH - 800 Städte und Kommunen in 24 europäischen Ländern beteiligen sich am kommenden Freitag, 22. September, am europaweiten autofreien Tag. Obwohl sich die Stadt Bayreuth offiziell nicht an dem autofreien Freitag beteiligt, findet in der Innenstadt eine Reihe von Aktionen statt.

Neben den Bayreuther Verkehrsbetrieben, der Bayreuther Verkehrs- und Bäder-GmbH (BVB), beteiligen sich nach Angaben von Andreas Heßberg (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club/ADFC) und von Gerald Fürst (Umweltbüro) der Landesbund für Vogelschutz (Lindenhof) und auch der Verkehrsclub Deutschland (VCD) an den Aktionen. "Nachdem in Bayreuth wegen des europaweiten autofreien Tages keine Straßen zusätzlich gesperrt werden sollen, haben wir uns die Fußgängerzone für unsere Aktivitäten mit Infoständen ausgesucht - weil hier die meisten Leute zu Fuß unterwegs sind", sagte Heßberg zum KURIER. "Wir versuchen, den Leuten den Grundgedanken zu vermitteln, dass zur Mobilität nicht zwingend ein Auto nötig ist - denn gerade in der Fußgängerzone bedeutet Mobilität ohne Auto ein Mehr an Lebensqualität und mehr Ruhe und eine angenehmere Atmosphäre für den Menschen in der Stadt", sagt Fürst. Unter anderem sei geplant, dass Interessierte um 11, 13, 15 und 17 Uhr vom Startplatz Marktplatz geführte Stadtrundfahrten mit dem Radl über die schönsten Bayreuther Radwege - "die natürlich auch zu den absoluten Tiefpunkten der Radwegsituation führen werden", so Fürst - unternehmen können. Der ADFC ist wieder mit einer Codieraktion für Fahrräder vor Ort, "die allerdings nur dann funktionieren kann, wenn die Leute neben einer Kaufquittung für ihr Fahrrad auch einen aktuellen Pass dabei haben". Der VCD werde am Freitag sein Sieben-Punkte-Programm für eine fahrradfreundliche Stadt vorstellen, "das Bayreuth in Sachen Fahrradfreundlichkeit noch weiter voranbringen würde", so Fürst. Und Heßberg ergänzt: "Wir hoffen natürlich auch, dass ein paar Stadträte vorbeikommen und sich informieren - um dann die Erfahrungen auch in ihre Entscheidungen einfließen zu lassen. Das wäre natürlich gerade mit Blick auf die Rad- und Fußwegkommission interessant, die am 26. September tagt." Der autofreie Freitag am Markt, der in der Fußgängerzone der Richard-Wagner-Straße mit einem Fischmarkt (der KURIER berichtete) sein verkehrsberuhigtes Gegenstück finden soll, beginnt mit sämtlichen Aktionen gegen 10.30 Uhr. Nach Mitteilung des städtischen Pressesprechers Joachim Oppold hat sich die BVB zum autofreien Tag ein besonderes Schmankerl ausgedacht. Unter dem Motto "Testfahrer gesucht! Ohne mein Auto in die Stadt" werden in den Bussen Einzelfahrscheine zum Preis von einer Mark ausgegeben. Außerdem wird der neue 15-Meter-Bus zum Infomobil umfunktioniert und am Markt geparkt. Hier gibt es Infos, wie man auch ohne Auto bequem in die Stadt kommt. wah




 
GOWEBCounter by INLINE


Email an ADFC Bayreuth
Email  an Webmaster